Washington
Irakischer Regierungschef Saidi zu Gast bei Trump

Die USA wollen ihre Soldaten bis Ende September vollständig aus dem Irak abziehen.

    US-Präsident Donald Trump und der irakische Ministerpräsidenten Ali al-Saidi im Oval Office des Weißen Hauses
    US-Präsident Donald Trump und der irakische Ministerpräsidenten Ali al-Saidi (Julia Demaree Nikhinson / AP / dpa / Julia Demaree Nikhinson)
    Diesen Zeitplan bestätigten US-Präsident Trump und der irakische Regierungschef Saidi im Weißen Haus in Washington. Nach den Worten Trumps werden die rund 2.000 US-Soldaten nicht mehr im Irak benötigt. Sie waren zuletzt vor allem zur Bekämpfung der islamistischen Terrormiliz IS im Land eingesetzt. Saidis Regierung plant, nach dem US-Abzug mit eigenen Streitkräften Milizen-Gruppen zu entwaffnen, die vom benachbarten Iran unterstützt werden. Daran wiederum knüpft Trump die Hoffnung, dass sich der Irak mehr den USA zuwenden und von Teheran abwenden könnte.
    Saidi ist mit 40 Jahren der bisher jüngste Ministerpräsident des Irak. Er war Ende April nach einem einen monatelangen politischen Stillstand mit der Regierungsbildung beauftragt worden.
    Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.