
Vorab wird US-Präsident Trump zu einem bilateralen Treffen mit Macron erwartet. Trump drohte Gastgeber Frankreich nochmals mit neuen Strafzöllen auf Wein und Champagner, falls das Land nicht eine Sondersteuer für große Digitalunternehmen abschaffe. Diese betrifft vor allem US-Konzerne wie Amazon, Apple und Google. Macron reagierte verärgert auf Trumps Drohung. Er sagte dem Sender TF1, man brauche Stabilität - Zölle seien für niemanden gut, vor allem nicht zwischen den G7. Macron kündigte ein "respektvolles, aber entschlossenes Gespräch" mit Trump an.
Die Staats- und Regierungschefs wollen am Abend bei einem Arbeitsessen die internationalen Krisen im Lichte der jüngsten Ereignisse erörtern: So wird es wohl vor allem um das vorläufige Abkommen zwischen den USA und dem Iran gehen. Die vier europäischen G7-Staaten Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Italien bekräftigten in der Nacht in einer gemeinsamen Erklärung ihre Bereitschaft, sich an einer möglichen defensiven Militärmission zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
