
Der israelische Verteidigungsminister Katz hatte zunächst bekannt gegeben, dass Laridschani und Soleimani bei einem nächtlichen Luftangriff auf Teheran getötet worden seien. Laridschani wurde im August 2025 zum Sekretär des Sicherheitsrats berufen. Zuvor hatte er als Berater des am 28. Februar getöteten Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei gearbeitet. Der Aufstieg des 67-Jährigen überraschte damals viele Beobachter. Laridschani galt als Pragmatiker und hegte Ambitionen auf das Präsidentenamt. Für die Wahl 2024 wurde er jedoch vom mächtigen Wächterrat, einem Kontrollgremium, disqualifiziert.
Israels Luftwaffe greift iranische Elite-Milizen in Teheran an
Israels Armee bombardierte nach der von ihr verkündeten Tötung des Kommandeurs der iranischen Basidsch-Einheiten, Soleimani, weiter Ziele dieser Miliz in Teheran. Die israelische Luftwaffe habe in den vergangenen Stunden Mitglieder dieser paramilitärischen Elite-Einheiten angegriffen, die an mehr als zehn verschiedenen Positionen in der iranischen Hauptstadt aktiv gewesen seien, teilte das israelische Militär mit. Zu möglichen Opfern machte die Armee zunächst keine Angaben. Die Basidsch-Milizen hätten die Niederschlagung der Massenproteste gegen die iranische Führung zu verantworten, hieß es. Rund um den Jahreswechsel waren nach Angaben von Menschenrechtlern tausende Demonstranten getötet worden.
Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
