
Zur Begründung hieß es, die Regierungen der vier Länder hätten öffentlich ihre Unterstützung für die Proteste im Iran geäußert. Das sei eine Einmischung in innere Angelegenheiten. Vom Auswärtigen Amt gab es zunächst keine Stellungnahme.
Im Iran folgten heute offenbar Zehntausende Menschen dem Aufruf des Regimes, bei Kundgebungen ihre Unterstützung für die Regierung zu zeigen. Im Staatsfernsehen waren Menschenmassen in Teheran und anderen Städten zu sehen. Die Angaben lassen sich unabhängig kaum überprüfen, weil das Regime das Internet sperrt und kaum ausländische Reporter im Land sind.
Erstmals seit Tagen hatte es gestern keine neuen Massenproteste gegen die Regierung gegeben. Nach Angaben von Aktivisten sind bei den Demonstrationen mehr als 500 Menschen getötet worden. Es gebe mehr als zehntausend Festnahmen.
Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
