
Falls die Regierung in Washington rote Linien überschreite, werde man zudem die Infrastruktur der USA und ihrer Partner in der Region ins Visier nehmen, hieß es in einer Erklärung. Die Öl- und Erdgasversorgung aus dem Nahen und Mittleren Osten könne jahrelang unterbrochen werden. Man gebe die bisherige Zurückhaltung auf.
US-Präsident Trump hatte der Führung in Teheran ein Ultimatum für die Öffnung der Straße von Hormus bis zur kommenden Nacht gesetzt und ein massives militärisches Vorgehen auch gegen die zivile Infrastruktur angekündigt. Trump nannte dabei Brücken und Kraftwerke. UNO-Generalsekretär Guterres erklärte, solche Angriffe verstießen gegen internationales Recht.
Vorschläge für eine Feuerpause haben derzeit offenbar keine Chance auf Umsetzung. Teheran fordert laut Medienberichten unter anderem Sicherheitsgarantien und Millionengebühren für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren.
Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
