
Der iranische Chefunterhändler Ghalibaf warf den USA und Israel vor, sich weder an Waffenruhen zu halten noch auf Dialog zu setzen. Er betonte, die US-Seeblockade gegen den Iran und die Unterstützung Israels machten daher amerikanische Stützpunkte sowie israelische Einrichtungen zu legitimen Zielen.
Zuvor hatte US-Präsident Trump erklärt, der Libanon müsse nicht Teil eines kurzfristigen Abkommens mit dem Iran sein. Unterdessen griff das israelische Militär erneut Ziele in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Dabei wurden nach Angaben der libanesischen Regierung mindestens zwei Menschen getötet und 20 verletzt. Israel begründete dies mit vorausgegangenen Angriffen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz. Zwischen Israel und der Regierung des Libanons gilt eine Waffenruhe, an die sich die militanten Islamisten der Hisbollah jedoch nicht gebunden fühlen.
Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
