
Der frühere Außenminister und derzeitige außenpolitische Berater des obersten Führers des Iran, Akbar Welajati, schrieb in den sozialen Medien, die Wasserstraße Bab al-Mandab am Roten Meer könne von Verbündeten im Jemen ins Visier genommen werden. In der Vergangenheit hatte die jemenitische Huthi-Miliz den Schiffsverkehr durch Bab al-Mandab mit Angriffen auf Schiffe zeitweise unterbrochen. Die Huthis gehören neben anderen bewaffneten Gruppen etwa im Libanon und Irak zu der vom Iran angeführten sogenannten Widerstandsfront.
Der Iran blockiert derzeit bereits weitgehend die Straße von Hormus, durch die normalerweise ein Großteil des internationalen Energiehandels läuft. US-Präsident Trump hatte dem Regime in Teheran erneut mit massiven Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht, sollte die Straße von Hormus nicht freigegeben werden. Ein von ihm gestelltes Ultimatum soll in der Nacht auf Mittwoch enden.
Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
