
Das teilte Parlamentspräsident Ghalibaf in Teheran mit. Er warf den EU-Staaten blinde Gefolgschaft gegenüber den USA vor. Ghalibaf berief sich bei seiner Ankündigung auf ein Gesetz aus dem Jahr 2019. Es war verabschiedet worden, nachdem die USA die Revolutionsgarden als terroristische Vereinigung eingestuft hatten. Es erlaubt dem Iran Gegenmaßnahmen. Die EU-Außenminister hatten sich am Donnerstag darauf verständigt, die iranischen Revolutionsgarden wegen der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste auf die Terrorliste zu setzen.
Der iranische Präsident Peseschkian sprach sich unterdessen für eine friedliche Lösung des Konflikts mit den USA aus. Teheran strebe keinen Krieg an und er sei überzeugt, dass ein solcher auch nicht im Interesse der USA sei. US-Präsident Trump hatte der iranischen Führung mehrfach mit einem militärischen Einsatz gedroht.
Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
