Energieversorgung
Iran-Krieg: Ölpreis steigt trotz Rekordfreigabe der IEA-Reserven

Die jüngsten Angriffe auf Öltanker und Energieanlagen am Persischen Golf haben die Preise für Rohöl wieder in die Höhe getrieben.

    Industrieanlagen und Schornsteine der Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRO) sind im Gegenlicht zu sehen.
    Die Mineralölraffinerie Oberrhein: Die Preise für Rohöl steigen weiter. (picture alliance / dpa / Marijan Murat)
    Die Nordseesorte Brent verteuerte sich zeitweise auf mehr als 100 Dollar pro Fass. Die Internationale Energieagentur hatte gestern angekündigt, wegen der steigenden Preise 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven freizugeben, um den Markt zu beruhigen.
    Zuletzt waren mehrere Tanker sowie Treibstoffdepots in Bahrain und im Oman vom Iran angegriffen worden. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist fast vollständig zum Erliegen gekommen. Im Irak wurden alle Ölterminals geschlossen. Iranische Angriffe wurden auch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Dubai und Saudi-Arabien sowie Kuwait gemeldet.
    Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.