
Die Echtheit der Videos ließ sich nur teilweise überprüfen. Wegen der seit Tagen andauernden Sperre des Internets dringen nur wenige Informationen aus dem Land nach außen.
Die iranische Führung hatte Demonstranten mit harten Repressalien gedroht. Der Generalstaatsanwalt sagte im Staatsfernsehen, jeder, der an Protesten teilnehme, könne als "Feind Gottes" angesehen werden. Im Iran kann dies die Todesstrafe bedeuten.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen erklärte, sie verurteile die gewaltsame Unterdrückung der legitimen Demonstrationen auf das Schärfste. Sie verlangte die sofortige Freilassung aller festgenommenen Demonstranten und die vollständige Wiederherstellung des Internetzugangs in dem Land.
Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
