Straße von Hormus
Iran reagiert mit Vergeltung auf jüngste US-Angriffe

Als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe hat der Iran amerikanische Stützpunkte in der Golfregion ins Visier genommen. In Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde Luftalarm wegen Drohnen und Raketen ausgelöst.

    Die katarischen Streitkräfte wehren einen Raketenangriff ab. Die Vereinigten Staaten und der Iran lieferten sich im Rahmen des anhaltenden Konflikts um die Straße von Hormus gegenseitige Angriffe.
    Die katarischen Streitkräfte wehren einen Raketenangriff ab. Die Vereinigten Staaten und der Iran lieferten sich im Rahmen des anhaltenden Konflikts um die Straße von Hormus gegenseitige Angriffe. (dpa / Stringer)
    In Katar wurden nach Angaben des Innenministeriums drei Menschen durch Trümmerteile verletzt. In Jordanien gingen drei iranische Raketen nieder. Der Oman meldete Drohnenangriffe nahe der Straße von Hormus. Die Revolutionsgarden warnten, die fortgesetzte Aggression der USA werde zu noch schärferen Reaktionen führen. Der Iran erklärte außerdem die Straße von Hormus für geschlossen.
    In der Nacht hatte das US-Militär nach eigenen Angaben mehr als 140 militärische Ziele im Iran angegriffen. Das zuständige Regionalkommando Centcom teilte mit, unter anderem Raketen- und Drohnenstellungen sowie Munitionsdepots seien getroffen worden. Zur Begründung hieß es, der Iran habe ein Handelsschiff in der Straße von Hormus attackiert.
    Diese Nachricht wurde am 12.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.