
Damit könnte der Iran die für die Weltwirtschaft bedeutende Meerenge stärker als bisher kontrollieren. Beide Seiten hätten sich auf geografische Koordinaten für die Route durch die Meerenge geeinigt, sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Es werde noch an einer gemeinsamen Erklärung gearbeitet.
Der Iran hatte bereits zwei Fahrspuren für die Straße von Hormus vorgeschlagen. Demnach könnten die Schiffe durch iranische Hoheitsgewässer in den Persischen Golf einfahren und ihn auf der omanischen Seite wieder verlassen. Weil damit das Regime in Teheran entscheiden würde, welche Tanker oder Frachtschiffe überhaupt den Golf erreichen können, soll es Vorbehalte im US-Verteidigungsministerium geben. Noch haben sich weder die USA noch der Oman zu der angekündigten Einigung geäußert.
Diese Nachricht wurde am 05.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
