Verhandlungen in Genf
Iran und USA setzen indirekte Gespräche über Atomprogramm fort

Im Streit um das iranische Atomprogramm gehen die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran heute in die nächste Runde.

    US-Vizepräsident JD Vance spricht vor einer amerikanischen Flagge.
    US-Vizepräsident JD Vance (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Julia Demaree Nikhinson)
    Delegationen beider Seiten kommen zu indirekten Gesprächen in Genf zusammen. Die Vermittler aus dem Oman bestätigten, dass der Iran seine Positionen vorgelegt habe. Man werde diese nun den US-Vertretern darlegen und sich die Vorschläge Washingtons anhören.
    US-Vizepräsident Vance hatte gestern erklärt, man habe Hinweise darauf, dass der Iran seit den US-Angriffen vom Juni sein Atomprogramm wieder aufbaut. Der iranische Präsident Peseschkian betonte erneut, dass Teheran nicht nach Atomwaffen strebe.
    Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Region stark ausgeweitet. Präsident Trump hat dem Iran mit einem Angriff gedroht, sollte er sich weigern, sein Atomprogramm einzuschränken.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.