
In einer Erklärung des Außenministeriums heißt es, das Wiederinkrafttreten sei rechtlich unbegründet. Der Iran werde mit Entschlossenheit darauf reagieren und appelliere an die Staatengemeinschaft, sich nicht an die Strafmaßnahmen zu halten.
Die Sanktionen gelten seit heute Nacht wieder, die Frist für eine Verhandlungslösung lief um zwei Uhr ab. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hatten vor vier Wochen den sogenannten "Snapback-Mechanismus" für die Reaktivierung der Strafmaßnahmen ausgelöst. Die drei Länder werfen dem Iran vor, gegen das Atomabkommen von 2015 zu verstoßen und unter anderem Uran weit über das vereinbarte Maß hinaus anzureichen. Die Sanktionen, die nun wieder gelten, umfassen nach Angaben des Auswärtigen Amts unter anderem ein Waffenembargo, Einschränkungen für den Banken- und Finanzsektor sowie Import- und Exportverbote.
Diese Nachricht wurde am 28.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
