
Der iranische Vize-Außenminister Gharibabadi wies den Vorschlag Frankreichs als Verstoß gegen das bestehende Rahmenabkommen zurück. Die Räumung von Seeminen in der Meerenge werde ausschließlich vom Iran übernommen. Initiativen wie die aus Frankreich seien als Provokation zu werten, die die ohnehin angespannte Lage im Persischen Golf weiter belasten würden.
Der französische Präsident Macron hatte nach einem Treffen mit dem Sultan von Oman angekündigt, gemeinsam mit Partnern die Schifffahrt in der Straße von Hormus durch Minenräumung sichern zu wollen.
Die rund 40 Kilometer breite Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten Transportwegen für den weltweiten Ölhandel.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
