Nach Verhandlungen in der Schweiz
Iran will keine Atom-Inspekteure zulassen - Trump besteht auf Kontrollen

In den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über einen Frieden entwickelt sich die Frage nach Kontrollen der Atomanlagen zu einem zentralen Streitpunkt.

    Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien.
    Der Iran gestattet der IAEA keinen Zugang zu seinen beschädigten Atomanlagen. (AP / dpa / Michael Gruber)
    Das iranische Außenministerium teilte mit, dass der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA kein Zugang zu den im Krieg beschädigten Atomanlagen gewährt werde. Es gebe keine diesbezüglichen Gespräche, hieß es in Teheran.
    US-Präsident Trump beharrte dagegen darauf, dass der Iran IAEA-Inspektionen für unbegrenzte Zeit zugesagt habe. Ohne - Zitat - "atomare Ehrlichkeit" Teherans werde es keine weiteren Verhandlungen geben, schrieb Trump in Sozialen Medien. Gestern hatte bereits US-Vizepräsident Vance nach ersten Gesprächen mit iranischen Vertretern in der Schweiz von einer Rückkehr der Inspektoren in den Iran gesprochen und dies als einen "Meilenstein" bezeichnet.
    Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.