
Das gab der australische Innenminister Burke bekannt. Den übrigen Mitgliedern des Nationalteams stünde die gleiche Möglichkeit offen, sagte Burke weiter. Australien habe die iranische Frauenfußballmannschaft ins Herz geschlossen. Zuvor hatte US-Präsident Trump die australische Regierung aufgefordert, allen Mannschaftsmitgliedern, die dies wünschten, Asyl zu gewähren.
Die Spielerinnen hatten beim ersten Vorrundenspiel der Asienmeisterschaft gegen Südkorea die Nationalhymne nicht mitgesungen. Ihre Geste zwei Tage nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe gegen den Iran war als Zeichen des Widerstands gegen die Islamische Republik interpretiert worden. Ein iranischer Fernsehkommentator hatte die Spielerinnen als "Kriegsverräterinnen" bezeichnet. Bei darauffolgenden Spielen sangen sie dann die Hymne und salutierten dazu.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
