
Einigen von ihnen wird Agenturberichten zufolge "Kriegsführung gegen Gott" vorgeworfen. Dies kann nach geltendem islamischen Recht im Iran mit der Todesstrafe geahndet werden. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw mit Sitz in Norwegen sind bei den landesweiten Protesten im Iran bisher mehr als 2.000 Menschen getötet worden. Andere Schätzungen gehen von höheren Opferzahlen aus. Augenzeugen berichten, Einsatzkräfte des Regimes hätten Demonstranten teils aus unmittelbarer Nähe und ohne Vorwarnung erschossen.
US-Präsident Trump rief die iranische Bevölkerung dazu auf, ihre Proteste gegen die Staatsführung fortzusetzen. In einer Online-Botschaft schrieb er, Hilfe sei auf dem Weg, ohne diese jedoch konkret zu benennen. Die EU, Deutschland und weitere europäische Staaten bestellten iranische Botschafter ein. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, man fordere den Iran auf, die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung zu beenden.
Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
