
Wegen des tragischen Verlusts von Menschenleben in den vergangenen Wochen sei die Anwesenheit der iranischen Regierung dieses Jahr unangemessen, teilte das WEF mit. Araghtschi sollte morgen an einer Veranstaltung teilnehmen. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen wurden mehr als 3.000 Demonstranten im Iran getötet, einige Schätzungen gehen sogar von 5000 bis 20.000 Toten aus.
Der Polizeichef des Landes forderte im iranischen Fernsehen alle Demonstranten auf, sich zu ergeben. Wer "unwissentlich in die Unruhen verwickelt" worden sei, werde nicht als "feindlicher Soldat" betrachtet und dürfe mit Nachsicht der islamischen Republik rechnen.
Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
