Nahost
Iranischer Präsident reist für Verhandlungen nach Pakistan

Im Rahmen der Friedensverhandlungen mit den USA hat sich der iranische Präsident Peseschkian mit hochrangigen pakistanischen Vertretern getroffen.

    Präsident Asif Ali Zardari trifft sich in Islamabad, Pakistan, mit Dr. Masoud Pezeshkian, dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran.
    Der iranische Präsident Peseschkian in Pakistan (ZUMA Press/IMAGO PPI)
    Er sei zuversichtlich, dass Frieden und regionale Stabilität erreicht werden könnten, sagte Peseschkian nach Gesprächen mit Pakistans Präsident Zardari und Ministerpräsident Sharif in Islamabad. Die iranische Verteidigungsfähigkeit sei jedoch nicht verhandelbar. Mit Blick auf die USA warnte er, einseitige Erklärungen, die über die schriftlichen Vereinbarungen hinausgingen, trügen nicht zum Fortschritt der Verhandlungen bei.
    Aussagen von US-Präsident Trump, wonach der Iran Inspektionen der Internationalen Atomenergiebehörde für unbegrenzte Zeit zugesagt habe, waren heute in Teheran dementiert worden. Aus dem iranischen Außenministerium hieß es, der IAEA werde kein Zugang zu den im Krieg beschädigten Atomanlagen gewährt. Es gebe keine diesbezüglichen Gespräche.
    Momentan beraten Arbeitsgruppen in der Schweiz über die Details einer Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran.
    Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.