Cannes-Festival
Iranischer Regisseur Farhadi verurteilt Tod von Zivilisten im Iran-Krieg

Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hat den Tod von Zivilisten im Iran-Krieg und die Niederschlagung der regierungskritischen Proteste im Januar in seiner Heimat verurteilt. Farhadi beklagte bei einer Pressekonferenz beim Filmfestival in Cannes "den Tod zahlreicher Unschuldiger, von Kindern und Zivilisten" bei den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran.

    Asghar Farhadi gemeinsam mit Virginie Efira (links) und Isabelle Huppert beim Fototermin für "Parallele Geschichten" auf dem Filmfestival in Cannes
    Asghar Farhadi gemeinsam mit Virginie Efira (links) und Isabelle Huppert beim Fototermin für "Parallele Geschichten" auf dem Filmfestival in Cannes (AP Photo / John Locher )
    Vor diesem Krieg habe es den Tod zahlreicher Demonstranten gegeben, Menschen, die auf die Straße gegangen seien, um zu protestieren, die ebenso unschuldig gewesen und massakriert worden seien, fügte der Regisseur hinzu. "Diese beiden Ereignisse sind äußerst schmerzhaft und werden niemals vergessen werden."
    Farhadi, der 2012 und 2017 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann, tritt mit seinem jüngsten Werk "Parallele Geschichten" im Wettbewerb um die Goldene Palme in Cannes an. 
    Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.