Teheran
Iranisches Regime ruft zu Kundgebungen für Islamische Republik auf

Das iranische Regime ruft angesichts der anhaltenden regierungsfeindlichen Proteste nun seinerseits zu Kundgebungen auf.

    Präsident Peseschkian sprach von einem "Marsch des Widerstands", der heute in zahlreichen Städten stattfinden solle und sich gegen die Gewalt von - wie er es nannte - "urbanen Terroristen" richte. Die Regierung verhängte zudem drei Tage Staatstrauer und verwies darauf, dass bei den Protesten Einsatzkräfte getötet worden seien.
    Die Einsatzkräfe, darunter Polizei und Revolutionsgarde, gingen zuletzt immer härter gegen die Demonstrierenden vor. Die Behörden sperren zudem seit Tagen das Internet, um die Kommunikation zu erschweren und zu verhindern, dass Bilder ins Ausland gelangen. Inzwischen meldet das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA fast 540 Tote, darunter auch rund 50 Einsatzkräfte.
    Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.