Konflikt mit USA
Iranisches Regime weiter selbstbewusst wegen Lage im Persischen Golf

Das iranische Regime tritt unverändert selbstbewusst bezüglich der Situation im Persischen Golf auf.

    Zu sehen ist der iranische Funktionär Mohammad Bagher Ghalibaf. Er hebt den rechten Zeigefinger.
    Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf (Archivbild). (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Icana)
    Parlamentspräsident Ghalibaf erklärte, die Kontrolle über die Straße von Hormus ermögliche dem Iran und Nachbarländern eine von den USA unabhängige Zukunft. In einer Mitteilung, die dem Obersten Führer Chamenei zugeschrieben wurde, werden die Forderungen nach einem Ende des Nuklearprogramms zurückgewiesen. Die technischen Fähigkeiten seien Teil der nationalen Identität. Außerdem wird in der schriftlichen Erklärung ein Abzug des US-Militärs aus dem Persischen Golf verlangt. Chamenei ist der Sohn und Nachfolger des zu Kriegsbeginn am 28. Februar getöteten Obersten Führers Ali Chamenei. Er wurde damals ebenfalls verletzt und ist seither nicht öffentlich aufgetreten.
    Weiterhin gilt zwischen dem Iran und den USA eine Waffenruhe. Verhandlungen über eine Beilegung des Konflikts stocken.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.