Mittlerer Osten
Irans Außenminister Araghtschi gibt USA Schuld an Scheitern der Friedensverhandlungen

Der iranische Außenminister Araghtschi hat die USA für die Stagnation bei den Friedensverhandlungen in Pakistan verantwortlich gemacht.

    Irans Außenminister Abbas Araghtschi, vor ihm ein Mikrofon; er fasst sich mit der linken Hand ans linke Ohr.
    Irans Außenminister Araghtschi ist in Sankt Petersburg eingetroffen (Archivbild). (Tatyana Makeyeva/Pool AFP/dpa)
    Trotz einiger Fortschritte habe die letzte Verhandlungsrunde ihre Ziele aufgrund überzogener Forderungen der Vereinigten Staaten nicht erreicht, sagte Araghtschi nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens bei seiner Ankunft in Sankt Petersburg. Dort soll der iranische Außenminister von Russlands Präsident Putin empfangen werden.
    Araghtschi hatte am Wochenende Gespräche mit Regierungsvertretern in Pakistan geführt. Nach einem Bericht des Nachrichtenportals Axios hat der Iran den USA einen neuen Vorschlag zur Beendigung des ⁠Krieges ⁠unterbreitet. Der ⁠Plan sei den USA bereits überbracht worden. Er sehe die Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus vor. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm würden auf einen späteren ​Zeitpunkt verschoben.
    Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.