Nahost
Irans Außenminister verlässt Pakistan ohne Treffen mit US-Vertretern

Der Versuch, ein zweites Treffen zwischen Vertretern des Iran und der USA in Pakistan zustande zu bringen, ist gescheitert.

    Irans Außenminister Araghtschi (l.) im Gespräch mit Pakistans Armeechef Munir. Beide sitzen auf Sesseln, im Hintergrund die Flaggen ihrer Länder.
    Irans Außenminister Araghtschi (l.) im Gespräch mit Pakistans Armeechef Munir (IMAGO / Anadolu Agency / IMAGO / Iranian Ministry of Foreign Affairs / Handout )
    Nachdem Irans Außenminister Araghtschi den Verhandlungsort Islamabad verließ, sagte US-Präsident Trump die Reise seiner Vermittler nach Pakistan ab. Araghtschi hatte sich lediglich mit dem pakistanischen Premierminister Sharif und Verteidigungsminister Munir getroffen, die als Vermittler agieren. Eine Zusammenkunft mit dem US-Sondergesandte Witkoff und dem Schwiegersohn Trumps, Kushner, fand nicht statt. Trump sagte dem US-Sender Fox News, die iranische Seite könne sich jederzeit bei ihm telefonisch melden. Araghtschi erklärte, es bleibe abzuwarten, ob es den USA mit der Diplomatie wirklich ernst sei.
    Schon Anfang der Woche war eine zweite Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran in Pakistan nicht zustande gekommen. Zentrale Konfliktpunkte sind die amerikanische Teilblockade der Straße von Hormus sowie das iranische Atomprogramm.
    Diese Nachricht wurde am 25.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.