
Gesprächsort ist die pakistanische Hauptstadt Islamabad. Die iranischen Vertreter unter Leitung von Parlamentspräsident Ghalibaf trafen gestern Abend ein. Die US-Delegation wird von Vizepräsident Vance angeführt. Er warnte Teheran vor seiner Abreise vor Tricksereien bei den Verhandlungen. US-Präsident Trump drohte für den Fall eines Scheiterns der Gespräche mit erneuten Angriffen auf den Iran.
Die Positionen beider Seiten liegen weit auseinander. Die iranische Seite bekräftigte, dass vor Beginn der Gespräche Bedingungen akzeptiert werden müssten. Ghalibaf hatte eine Waffenruhe auch im Libanon und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte gefordert.
Unterschiedliche Auffassungen gibt es auch über das iranische Atom- und Raketenprogramm und die Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus.
Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
