Tote bei Zusammenstößen
Irans Präsident Peseschkian ermahnt Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung bei friedlichen Demonstranten

Irans Präsident Peseschkian hat angesichts der andauernden Proteste die Sicherheitskräfte aufgefordert, nicht gegen friedliche Demonstranten vorzugehen. Diese müssten von - Zitat - "Aufrührern" unterschieden werden, die mit Schusswaffen Polizeistationen und Militäranlagen attackierten, erklärte Peseschkian nach Angaben der Regierung.

    Der iranische Präsident Massud Peseschkian spricht in einer öffentlichen Sitzung des Parlaments.
    Irans Präsident Peseschkian ruft die Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung auf. (Vahid Salemi/AP/dpa)
    Ungeachtet des Aufrufs kam es nach Angaben staatlicher Medien bei einer weiteren Kundgebung in der Stadt Lordegan im Südwesten des Landes zu gewaltsamen Zusammenstößen mit zwei Toten und 30 Verletzten. Anlass der Proteste waren zunächst die hohen Lebenshaltungskosten und die schlechte wirtschaftliche Lage. Inzwischen richten sich die Demonstrationen auch gegen das Regime.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.