
Unter anderem waren auf den Straßen mobile Lkw-Abschussrampen mit Attrappen ballistischer Raketen zu sehen, wie Bilder regierungsnaher Medien zeigten. Präsident Peseschkian rief in seiner Rede zu nationalem Zusammenhalt auf. Er warnte vor Bedrohungen sowie Verschwörungen und entschuldigte sich bei der Bevölkerung allgemein für bestehende Mängel. Er äußerte Bedauern über den Tod von Demonstranten bei den Protesten der vergangenen Wochen, ohne jedoch die Beteiligung von Kräften des Regimes an dem Blutvergießen direkt einzugestehen. Zugleich verurteilte er "westliche Propaganda" im Zusammenhang mit den Kundgebungen.
Massenproteste niedergeschlagen
Das Regime steht innen- und außenpolitisch unter Druck. Ende des vergangenen Jahres hatten Massenproteste begonnen, die niedergeschlagen wurden. Tausende Demonstranten wurden getötet. Die USA drohten damit, einzugreifen. Zuletzt wurden jedoch Verhandlungen zwischen beiden Ländern aufgenommen.
Ausgelöst wurde die jüngste Protestwelle durch die schwere Wirtschaftskrise im Iran. Während zunächst Händler auf die Straßen zogen, entwickelten sich die Proteste schnell zu einem landesweiten Aufstand.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



