Migration
Irland will Einwanderungspolitik verschärfen

Die Regierung von Irland hat eine Verschärfung ihrer Einwanderungs- und Asylpolitik beschlossen.

    Die vom Kabinett verabschiedeten Pläne sehen unter anderem eine Einschränkung des Familiennachzugs und eine längere Mindestaufenthaltsdauer für eine Einbürgerung vor. Ausländer aus Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums müssen demnach für den Familiennachzug künftig nachweisen, dass sie für den Unterhalt ihrer Angehörigen sorgen können. Wer irischer Staatsbürger werden will, muss sich künftig mindestens fünf Jahre lang im Land aufgehalten haben - statt wie bisher drei Jahre. Justizminister O'Callaghan begründete die Verschärfungen mit der deutlich gestiegenen Anzahl an Asylanträgen und dem weitgehend von Einwanderung verursachten Bevölkerungswachstum. Die Neuregelungen müssen noch vom Parlament verabschiedet werden.
    Diese Nachricht wurde am 27.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.