Samstag, 10. Dezember 2022

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IS-Terror
"Müssen Anschläge bei uns befürchten"

Der Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik der Universität Kiel, Joachim Krause, mahnt zu Wachsamkeit vor der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). "Wir müssen befürchten, dass der IS ebenso wie Al-Kaida bei uns Anschläge verüben wird," sagte er im Deutschlandfunk.

Joachim Krause im Gespräch mit Wolfgang Koczian | 28.09.2014

    Unterstützer der Terrorgruppe IS während einer Demonstration in Syrien.
    Unterstützer der Terrorgruppe IS während einer Demonstration in Syrien. (afp / Karam Al-Masri)
    "Die Region ist dicht bei uns, viel dichter, als man manchmal denkt", so Krause. "Das ist in unserem Hinterhof." Mögliche Anschläge könnten noch viel schlimmer sein, als man sie bisher von Al-Kaida kenne.
    Luftangriffe hält er für ein begrenztes Mittel, um den Terror zu stoppen. Auf Dauer sei der Einsatz von Bodentruppen nicht zu vermeiden: "Entweder findet man welche in der Region, die das für einen erledigen oder man geht selbst rein." Denn die Terroristen verschanzten sich in den Städten: "Sie nehmen die ganze Bevölkerung als Geisel."
    Die Bewegung werde immer gewalttätiger und sei mit ihrer transnationalen Strukturierung eine Herausforderung, die man sich vor 15 Jahren in diesem Ausmaß nicht hat vorstellen können.
    Das gesamte Interview können Sie mindestens fünf Monate in unserem Audio-Player nachhören.