
Vertreter der Menschenrechtsorganisation Adalah, die schon zuvor Aktivisten vor Gericht vertreten hatte, traf nach eigenen Angaben bereits Teilnehmer der Flotte zu ersten Beratungen. Adalah teilte mit, die Betroffenen seien gewaltsam in internationalen Gewässern verschleppt und gegen ihren Willen nach Israel gebracht worden. Das israelische Außenministerium hatte zuvor erklärt, man habe die Gaza-Hilfsflotte vollständig gestoppt. Das Ministerium bezeichnete die Hilfsflotte als PR-Aktion im Dienste der militant-islamistischen Hamas. Man werde keinen Verstoß gegen die rechtmäßige Seeblockade des Gazastreifens zulassen.
Die pro-palästinensischen Aktivisten halten die israelische Seeblockade dagegen für illegal. Ihr Ziel war es, diese zu durchbrechen und Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen.
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
