
Sie hätten entscheidende Informationen falsch behandelt und gegen die Einsatzregeln verstoßen, hieß es im Untersuchungsbericht eines ehemaligen Generals der israelischen Armee. Drei weitere Beteiligte würden gerügt. Die Militärs hätten in den attackierten Fahrzeugen fälschlicherweise bewaffnete Hamas-Terroristen vermutet. Ein Armeesprecher bezeichnete den Tod der Hilfskräfte als Tragödie und räumte die Verantwortung Israels ein.
Die Hilfsorganisation "World Central Kitchen" nannte die Entlassungen einen wichtigen Schritt. Sie forderte jedoch die Einsetzung einer unabhängigen Kommission, die die tödlichen Angriffe untersuchen solle. Am Montag waren sieben Mitarbeiter der Hilfsorganisation bei einem israelischen Luftangriff getötet worden, obwohl ihr Fahrzeug deutlich gekennzeichnet und die Armee zudem vor der Fahrt unterrichtet worden war.
Diese Nachricht wurde am 05.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
