
Anstatt einzelner Maßnahmen brauche es bei der humanitären Hilfe einen wirklichen Paradigmenwechsel, sagte Guterres in New York. Die Lage der Menschen im Gazastreifen sei verzweifelt. Ähnlich äußerte sich EU-Ratspräsident Michel.
Israel hatte mitgeteilt, dass der Hafen von Aschdod für direkte humanitäre Lieferungen nach Gaza geöffnet wird, ebenso der Grenzübergang Erez. Zudem soll die Hilfe aus Jordanien über den Grenzübergang Kerem Schalom im Süden ausgeweitet werden.
Die Ankündigung folgte auf ein gestriges Telefonat zwischen Israels Regierungschef Netanjahu und US-Präsident Biden. Dieser hatte sofortige Maßnahmen zum Schutz von Zivilisten und humanitären Helfern im Gazastreifen gefordert und daran die weitere Unterstützung der USA für den israelischen Militäreinsatz geknüpft.
Diese Nachricht wurde am 05.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
