
Dabei habe es sich um Infrastruktur der Hisbollah-Miliz gehandelt, teilten Premierminister Netanjahu und Verteidigungsminister Katz in einer gemeinsamen Erklärung mit. Konkret seien "terroristische" Stützpunkte im mehrheitlich schiitisch geprägten Viertel Dahiyeh attackiert worden, das als Hochburg der vom Iran unterstützten Hisbollah gilt. Laut der Mitteilung handelte es sich um eine Reaktion auf einen vorherigen Beschuss israelischen Gebiets durch die Miliz. Zwischen Israel und der Regierung des Libanons gilt eine Waffenruhe, an die sich die militanten Islamisten nicht gebunden fühlen.
Da die Hisbollah vom Libanon aus operiert, zielen die israelischen Angriffe trotz Feuerpause immer wieder auf das Territorium des Landes.
Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
