
Betroffen sind acht Städte und Dörfer im Süden des Landes und in der Bekaa-Ebene. Meist erfolgen die Aufrufe kurz vor Angriffen des israelischen Militärs, die sich nach Darstellung der Armee gegen Ziele der militant-islamistischen Hisbollah richten. Dabei werden immer wieder auch Zivilisten getötet. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte zuletzt mit, bei den jüngsten israelischen Angriffen habe es mehr als 20 Tote gegeben, darunter auch Kinder.
In Washington kommen heute unter Vermittlung der USA wieder Vertreter Israels und des Libanons zusammen. Israel will bei den Verhandlungen eine Entwaffnung der Hisbollah erreichen. Der Libanon - selbst keine aktive Konfliktpartei - setzt auf einen dauerhaften Waffenstillstand.
Diese Nachricht wurde am 14.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
