
Es gehe um den Bau neuer Dörfer sowie um die Legalisierung bereits bestehender, berichtete die "Times of Israel". Ein Sprecher der israelischen Nichtregierungsorganisation "Peace Now" erklärte, das Vorgehen der Regierung untergrabe die Bemühungen um eine Zwei-Staaten-Lösung. Kritik kam auch von der Palästinensischen Autonomiebehörde, die Teile des Westjordanlands verwaltet.
Israel hatte 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert, wo heute mehr als 700.000 Siedler inmitten von rund drei Millionen Palästinensern leben. Die Palästinenser beanspruchen diese Gebiete für einen eigenen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.
Diese Nachricht wurde am 10.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
