
468 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern seien heute inspiziert worden und in Gaza angekommen, teilte die zuständige israelische Behörde mit. Dies sei die höchste Zahl von Lkw, die seit Beginn des Krieges an einem Tag in den Gazastreifen gefahren seien. Ein palästinensischer Repräsentant am Grenzübergang Rafah nach Ägypten bestätigte die Ankunft von rund 280 Transporten mit Hilfsgütern und Treibstoff.
Israel steht unter Druck, mehr Lieferungen in das blockierte Palästinenser-Gebiet zu lassen. Zudem gibt es Sorge vor einer Bodenoffensive in Rafah. US-Außenminister Blinken betonte, eine größere Militäroperation sei extrem gefährlich für die Zivilbevölkerung. Er rechne aber nicht damit, dass es kurzfristig zu einer Bodenoffensive komme.
In der an der Grenze zu Ägypten gelegenen Stadt befinden sich mehr als 1,5 Millionen geflüchtete Bewohner des Gazastreifens.
Diese Nachricht wurde am 09.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
