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Gazastreifen
Israel lehnt Hamas-Forderungen für Feuerpause ab

Bei den Bemühungen um eine Feuerpause im Gazastreifen zeichnet sich weiter keine Lösung ab.

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor einer israelischen Flagge.
    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lehnt einen Waffenstillstand im Krieg mit der Hamas weiter ab. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Ronen Zvulun)
    Der israelische Ministerpräsident Netanjahu lehnte die Vorstellungen der militant-islamistischen Hamas für einen Stopp der Kämpfe ab. In drei Phasen sollten alle verbliebenen Geiseln im Gegenzug für die Entlassung palästinensischer Gefangener freikommen. Außerdem sollten Vereinbarungen zur Beendigung des Krieges und zum Abzug des israelischen Militärs erzielt werden.
    Netanjahu sagte, nur durch einen vollständigen Sieg könne man die Sicherheit Israels wiederherstellen. Zur Befreiung der im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln sei anhaltender militärischer Druck nötig.
    Derzeit konzentrieren sich die Kämpfe auf Chan Junis und Rafah im Süden des Gazastreifens. Dorthin sind Hunderttausende Vertriebene geflüchtet.
    Diese Nachricht wurde am 08.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.