Nahost
Israel schiebt Aktivisten der "Global Sumud Flottille" ab

Die israelischen Behörden haben zwei Aktivisten abgeschoben, die im Rahmen einer internationalen Aktion mit einem Schiff vom Meer aus die Blockade des Gazastreifens für Hilfslieferungen durchbrechen wollten.

    Boote der „Global Sumud Flotilla 2026 Spring Mission“ laufen am 26. April 2026 vom Yachthafen in Augusta auf der italienischen Insel Sizilien aus.
    Boote der "Global Sumud Flotilla 2026 Spring Mission" sind von Sizilien aus Richtung Gaza gestartet (Archivbild). (picture alliance / Anadolu / Baris Seckin)
    Die beiden Männer, ein Spanier und ein Brasilianer, waren nach Angaben des israelischen Außenministeriums Ende April in internationalen Gewässern festgenommen und nach Israel gebracht worden. Es war das zweite Mal, dass die sogenannte "Global Sumud Flotille" versuchte, die israelische Absperrung des Palästinensergebiets vom Meer aus zu durchbrechen, um humanitäre Hilfe zu leisten.
    Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.