
Israels Verteidigungsminister Katz sprach von einem "Überraschungsangriff". Binnen zehn Minuten seien mehr als 100 Kommandostellungen und Stützpunkte der schiitischen Miliz im Libanon getroffen worden. Es handele sich um den schwersten konzentrierten Schlag gegen die Hisbollah seit dem Pager-Angriff von September 2024, als tausende Funkempfänger gleichzeitig explodierten.
Der libanesische Ministerpräsident Salam erklärte, Israels Angriffe hätten dicht besiedelte Wohngebiete getroffen. In mehreren Gebieten, insbesondere in Beirut, seien Zivilisten getötet worden. Medien berichten von vielen Toten und überfüllten Krankenhäusern. Aus den dicht besiedelten Vororten der Hauptstadt Beirut werden chaotische Zustände gemeldet.
Als Vergeltung für die Angriffswelle erwägt der Iran offenbar neue Angriffe auf Israel. Wie die staatliche Agentur Tasnim berichtete, will die Armee des Landes dafür Ziele festlegen.
Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
