
Zahlreiche Aktivisten wurden festgenommen. Der Einsatz erfolgte westlich der griechischen Insel Kreta, die rund 1.000 Kilometer Luftlinie von Israel entfernt liegt. Die Hilfsflotte war am Sonntag von Sizilien aus in See gestochen. Die Organisatoren sprachen von der bislang größten Mission dieser Art. Ziel war es, die seit 2007 bestehende Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen und Hilfsgüter in das Gebiet zu bringen.
Italien kritisierte das Vorgehen Israels; viele Teilnehmer der Aktion kommen aus Italien. Organisatoren der Hilfsflotte und italienische Gewerkschaften kündigten für den Abend Proteste im ganzen Land an. Die türkische Regierung warf Israel einen "Akt der Piraterie" vor.
Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
