
In einer Stellungnahme des Büros von Israels Regierungschef Netanjahu heißt es, das sogenannte Exekutivkomitee sei nicht mit Israel abgestimmt und widerspreche dessen Politik. Außenminister Saar sei angewiesen worden, sich in der Angelegenheit mit seinem US-Kollegen Rubio in Verbindung zu setzen. Die Deutsche Presse-Agentur schreibt, Netanjahu stoße sich offensichtlich daran, dass dem Gremium der türkische Außenminister Fidan und ein ranghoher katarischer Diplomat angehören. Beide Staaten hatten Israels Krieg im Gazastreifen scharf kritisiert.
Das Gaza-Exekutivkomitee soll nach Angaben des Weißen Hauses die Vision des sogenannten "Friedensrats" umsetzen, den US-Präsident Trump selbst leiten will. Die Gremien sind Teil der zweiten Phase des US-Friedensplans für das palästinensische Küstengebiet.
Diese Nachricht wurde am 18.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
