
Das Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen WFP hatte zuvor erklärt, die Ernährungsunsicherheit sei weiterhin gravierend. Aufgrund von Militäroperationen, Luftangriffen und Vertreibungen blieben humanitäre Einsätze eingeschränkt. Auch das UNO-Kinderhilfswerk Unicef erklärte, trotz aller Bemühungen vor Ort litten 82 Prozent der Familien im Gazastreifen unter Wasserknappheit.
Ein Vertreter der für den Gazastreifen zuständigen israelischen Cogat-Behörde sagte dagegen, die Situation vor Ort habe sich erheblich verbessert. Er verwies auf einen Bericht seiner Behörde, wonach etwa die Wasserversorgung mit 40 Litern pro Kopf und Tag doppelt so hoch sei wie der Richtwert der Weltgesundheitsorganisation. Die Angaben lassen sich kaum unabhängig überprüfen.
Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
