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Nahostkonflikt
Israel will im Ramadan Muslimen vorerst Zugang zum Tempelberg gewähren

Israels Regierung will Muslimen im Fastenmonat Ramadan das Beten auf dem Jerusalemer Tempelberg vorerst ermöglichen.

    Das Foto zeigt mehr als 100.000 Muslime, die auf dem Tempelberg beten.
    Betende Muslime auf dem Tempelberg in Jerusalem - rechts ist die Al-Aksa-Moschee zu sehen, eine der heiligsten Stätten des Islam. (IMAGO / APAimages / IMAGO / Department of Islamic Awqaf in Jerusalem \ apaimages)
    In der am 10. März beginnenden Festperiode werde Gläubigen der Zugang zu den Heiligtümern ähnlich wie in den vergangenen Jahren gewährt, teilte das Büro von Ministerpräsident Netanjahu nach einer Regierungssitzung mit. Allerdings werde die Sicherheitslage wöchentlich bewertet, um im Lichte der Ergebnisse eventuell andere Entscheidungen zu treffen.
    Angesichts des seit fast fünf Monaten tobenden Gaza-Kriegs haben sich Spannungen und Konflikte zwischen Israelis und überwiegend muslimischen Palästinensern weiter verschärft. Rechtsextreme Teile von Netanjahus Regierung forderten, den Zugang zum Tempelberg massiv einzuschränken. Geheimdienste und Armee warnten für diesen Fall vor einer explosiven Situation.
    Diese Nachricht wurde am 06.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.