
Militärsprecher Schoschani sagte, diese Einsätze hätten wesentlich dazu beigetragen, dass die Anzahl der täglich abgefeuerten Raketen aus dem Iran zurückgegangen sei. Auch die US-Armee hatte deutlich weniger Raketen und Drohnen aus dem Iran registriert. Insgesamt wurden seit Samstag mehr als 500 Raketen und über 2.000 Drohnen aus dem Iran gezählt. Diese waren hauptsächlich auf Israel gerichtet worden. Dort gab es zuletzt wieder mehrfach Luftalarm. Die meisten Geschosse konnten aber abgefangen werden. Auch aus dem Libanon wurden Raketen auf Israel gefeuert. Sie stammen von der pro-iranischen Hisbollah.
Deswegen hat Israel auch seine Angriffe auf den Libanon verstärkt. Gleichzeitig wurde der Iran von der israelischen Armee angegriffen. In der Hauptstadt Teheran wurden nach israelischen Angaben militärische Ziele getroffen. Iranische Staatsmedien berichteten von Explosionen in der Hauptstadt, aber auch in anderen Städten des Landes. Nach Angaben der UNO haben bereit in den ersten beiden Tagen des Krieges rund 100.000 Einwohner Teheran verlassen.
Die Lage im Nahen und Mittleren Osten war gestern auch Thema bei einer Aktuellen Stunde im Bundestag. Verteidigungsminister Pistorius erklärte, Deutschland sei keine Kriegspartei und die Bundeswehr werde sich nicht an den Kämpfen beteiligen.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
