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Medienberichte
Israelische Rechtsextremisten versuchen Hilfstransport für Menschen im Gazastreifen aufzuhalten

Eine Gruppe rechtsextremer israelischer Aktivisten hat Medienberichten zufolge versucht, einen Transport mit Hilfsgütern für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen aufzuhalten.

    Zeltstätten von Schutz suchenden Palästinensern in Rafah im südlichen Gazastreifen
    Die Menschen im Gazastreifen sind auf Hilfslieferungen angewiesen. (AFP / -)
    Der Vorfall ereignete sich am Grenzübergang zwischen dem südlichen Westjordanland und Israel, meldeten israelische und palästinensische Medien. Die Aktivisten hätten Hilfsgüter von den Lkw gezogen. Die Zeitung "The Times of Israel" berichtete, vier der etwa hundert Aktivisten seien festgenommen worden. Mehrere Fahrzeuge seien beschädigt worden.
    Nach Angaben des UNO-Nothilfebüros OCHA sind im Gazastreifen mehr als eine Million Menschen von Hunger bedroht. Das Welternährungsprogramm hatte kürzlich vor einer Hungersnot im Norden des Küstenstreifens gewarnt.
    Diese Nachricht wurde am 13.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.