Iran-Krieg
Israelisches Militär warnt Iraner vor Nutzung von Zügen und Aufenthalt in der Nähe von Bahngleisen

Das israelische Militär hat die Bevölkerung im Iran ausdrücklich vor Zugfahrten gewarnt.

    Ein israelischer Soldat steht in einem Militärfahrzeug und lehnt einen Arm gegen ein befestigtes Maschinengewehr, während er mit der anderen Hand ein Zeichen gibt. Er trägt Helm und Schutzbrille.
    Die israelische Armee warnt iranische Bevölkerung von Zugfahrten. (picture alliance / Anadolu / Tsafrir Abayov)
    In einem Post auf der Plattform X heißt es auf Farsi, die Menschen sollten zur eigenen Sicherheit bis 21 Uhr iranischer Zeit darauf verzichten. Die Anwesenheit in Zügen und in der Nähe von Bahngleisen sei lebensgefährlich. Zwar ist das Internet im Iran seit Wochen gesperrt, die Meldung wurde aber über iranische Plattformen weiterverbreitet, wie die Deutsche Presse-Agentur meldete.
    Zuletzt hatte US-Präsident Trump mit Angriffen auf die iranische Infrastruktur gedroht und als Beispiele Brücken und Kraftwerke genannt. UNO-Generalsekretär Guterres erklärte, solche Angriffe verstießen gegen internationales Recht. Selbst wenn bestimmte zivile Infrastruktur auch als militärisches Ziel eingestuft würde, wären Angriffe durch das humanitäre Völkerrecht dennoch verboten, wenn dabei übermäßige Schäden für Zivilisten zu erwarten seien.
    Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.