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Raketeneinschlag auf Golanhöhen
Israelisches Sicherheitskabinett billigt militärische Reaktion gegen Hisbollah

Das israelische Sicherheitskabinett hat eine militärische Reaktion gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon genehmigt. Wie ein Sprecher der israelischen Regierung mitteilte, ermächtigten die Mitglieder des Gremiums Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Gallant dazu, über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

    Das Foto zeigt Rettungskräfte in einem Dorf auf den Golan-Höhen nach einem Raketeneinschlag.
    Raketeneinschlag in Majdal Shams (AFP / JALAA MAREY)
    Am Wochenende war eine Rakete auf den von Israel annektierten Golanhöhen eingeschlagen. Mindestens 12 Kinder und Jugendliche wurden auf einem Fußballplatz getötet. Israel und die USA machten die Hisbollah verantwortlich. Die Schiiten-Miliz wies eine Verantwortung zurück.
    Bei einem Drohnenangriff auf den Südlibanon wurden nach libanesischen Angaben heute früh zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt.

    Lechte (FDP) warnt vor Ausweitung des Nahost-Kriegs

    Der FDP-Außenexperte Lechte warnte vor einer Ausweitung des Nahost-Kriegs. Es sei im klaren Interesse der Weltgemeinschaft, dass es keine weitere Front gebe, sagte Lechte im Deutschlandfunk. Die vom Iran hochgerüstete libanesische Schiiten-Miliz Hisbollah sei die größte Gefahr für Israel. Sie verfüge über weitreichende Waffenarsenale. Der FDP-Politiker äußerte die Befürchtung, dass das israelische Raketenabwehrsystem "Iron Dome" Angriffen vielleicht nicht standhalten könne.

    Mehr zum Thema

    Sie können das Interview mit Ulrich Lechte (FDP) hier lesen und hier hören.
    Dlf-Beitrag: Sorge vor Eskalation im Nahen Osten (Audio)
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.