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Nahost-Krieg
Israels Armee bestätigt kurze Feuerpausen im nördlichen Gazastreifen

Israel hat sich zu kurzen, täglichen Feuerpausen im nördlichen Gazastreifen bereiterklärt.

    Menschen gehen bepackt mit Taschen und Koffern in Gaza-Stadt auf einer Straße in Richtung Süden.
    Palästinenser fliehen vom Norden in den Süden des Gazastreifens. (AP / Abed Khaled)
    Ein Armeesprecher bestätigte entsprechende Angaben der USA. Er betonte, dass es sich dabei nicht um einen Waffenstillstand handle. Es würden täglich für vier Stunden die Kämpfe eingestellt, um Hilfslieferungen und die Flucht von Zivilisten zu ermöglichen, hieß es weiter. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu bekräftigte, dass es keinen Waffenstillstand gebe, solange die Geiseln nicht freigelassen würden. Auch US-Präsident Biden sieht derzeit keine Chance für einen baldigen Waffenstillstand im Gazastreifen. Dieser würde es der Terrormiliz Hamas nur erlauben sich neu aufzustellen für weitere Attacken, erklärte Biden.
    Irans Außenminister Amirabdollahian sprach von einer drohenden Eskalation des Konflikts. Wegen der nach seinen Worten massiven Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Gaza sei eine Ausweitung des Krieges nun unvermeidlich, sagte Amirabdollahian gemäß einer Mitteilung des Außenministeriums in Teheran.
    Diese Nachricht wurde am 09.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.