
Dieser Einsatz werde nicht kurz sein, sagte er nach einer Lageeinschätzung. Zamir kündigte an, zusätzliche Truppen an die Grenze zu verlegen. Seit Beginn des Iran-Kriegs werden aus dem Libanon Raketen abgefeuert. Das israelische Militär greift immer wieder Stellungen in mehreren Landesteilen an. Die libanesische Regierung setze ihre Autorität innerhalb ihres Territoriums nicht durch, hieß es. Beirut hatte die Sicherheitskräfte angehalten, den Beschuss Israels zu unterbinden. Die Hisbollah gilt im Libanon jedoch als Staat im Staate.
Laut Gesundheitsministerium wurden seit Anfang März mehr als 630 Menschen getötet und fast 1.600 verletzt. Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer verwies auf die schweren Folgen. Unter den Todesopfern seien etwa 80 Kinder, 250 unter den Verletzten. Zahlreiche Familien befänden sich auf der Flucht. Kinder zahlten den höchsten Preis der militärischen Eskalation im Nahen Osten.
Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
